Schwerpunkte

Restrukturierung, Insolvenz

Unsere Restrukturierungspraxis verbindet sich immer mit dem Ziel, Unternehmen gestärkt aus einer Krisensituation herauszuführen. BMT arbeitet in fachübergreifenden Arbeitsgruppen, die nicht nur aus Spezialisten für Insolvenzrecht & Restrukturierungen bestehen. Auch andere, für eine erfolgreiche Sanierung bedeutsame Rechtsgebiete werden in die Beratung mit eingeschlossen. Erst durch diese disziplinübergreifende Arbeit sind nachhaltige und sachgerechte Ergebnisse möglich. Unsere Mandanten erhalten bei Refinanzierungen, Restrukturierungen sowie Transaktionen – in und außerhalb von Insolvenzverfahren – effiziente Beratung aus einer Hand.

Ein souverän begleitetes Insolvenzverfahren eröffnet Chancen für alle Beteiligten. BMT sondiert die Möglichkeiten und gibt Ihnen mit fundierten Handlungsempfehlungen klare Perspektiven. Neben Schuldnern, die sich in erster Linie in Restrukturierungsfragen an uns wenden, begleiten wir Gläubiger, Anteilshaber und Banken in und vor Insolvenzverfahren.

Zum Schutz der Gläubigersicherheiten entwickeln wir Sanierungs- und Abwicklungskonzepte, die in einen Full-Service-Ansatz eingebettet sind. Büsing, Müffelmann & Theye berät von der Strukturierung bis hin zur Gründung von Banken- und Lieferantenpools, unsere Spezialisten nehmen die Gläubigerrechte vollumfänglich in den Insolvenzverfahren wahr. Gern wirken wir auch unterstützend bei der Arbeit im Gläubigerausschuss und bei Unternehmenskäufen aus der Insolvenz.

Restrukturierungen

Restrukturierungen

BMT berät zu Restrukturierungen, Reorganisation, Refinanzierung und Sanierung. Wir unterstützen unsere Mandanten bei der Durchsetzung von Sicherungsinteressen und schaffen verbindliche Rechtssicherheit bei der Entwicklung neuer Konzepte. Dies kann die Schließung oder auch Verlagerung von Betriebsteilen beinhalten oder das Outsourcing von verlustbehafteten Geschäftsaktivitäten.

Bei richtiger Gestaltung des Vorgangs gehen Verbindlichkeiten des insolventen Unternehmens nicht mit auf den Erwerber über. Dies gilt übrigens auch für die Verbindlichkeiten gegenüber den Arbeitnehmern, deren Arbeitsverhältnisse in einem solchen Fall regelmäßig auf den Erwerber übergehen. BMT verhandelt im Auftrag seiner Mandanten mit Arbeitnehmervertretungen über Betriebsvereinbarungen und, sofern wirtschaftlich sinnvoll und notwendig, Sozialpläne.

Im Wesentlichen vernetzen wir unsere Kenntnisse in der Restrukturierungspraxis mit anerkanntem Fachwissen aus den Bereichen Gesellschaftsrecht, Transaktionen, Prozessführung, Immaterialgüter-, Arbeits-, Sozialversicherungs- und Steuerrecht. Büsing, Müffelmann & Theye verfügt über besondere Erfahrungen bei außergerichtlichen Sanierungs- sowie Restrukturierungsmaßnahmen. So wird unser Rat nicht nur bei komplexen Reorganisationen von Unternehmensgruppen gesucht, sondern auch von mittelständischen Unternehmen und ihrem Management.

Fälle des Insolvenzverfahrens

Fälle des Insolvenzverfahrens

Ein über alle Rechtsfälle hinweg generell gleichlaufendes Verfahren kennt die Insolvenzverordnung nicht. Sie definiert die sogenannte Regelinsolvenz als Normalfall, benennt darüber hinaus aber auch spezielle Verfahren. Hierzu gehören insbesondere das Verfahren in Eigenverwaltung, das Insolvenzplanverfahren oder die Verbraucherinsolvenz (Privatinsolvenz). Gemäß den Anforderungen arbeitet BMT in praxisübergreifenden Teams, so dass Sie eine effiziente und projektgenaue Beratung erfahren werden.

Regelinsolvenzverfahren

Regelinsolvenzverfahren

Ist eine Insolvenz nicht mehr abwendbar, unterstützen wir unsere Mandanten bei allen Fragen der Antragstellung sowie der souveränen Abwicklung von Insolvenzverfahren. BMT wirkt bei der Erstellung und Überprüfung von Insolvenzplänen mit. Des Weiteren beraten wir zu allen strafrechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Insolvenz. Unsere strafrechtlich spezialisierten Anwälte übernehmen, soweit erforderlich, Ihre Verteidigung.

Bei einer rechtzeitigen Antragstellung und der Erfüllung ergänzender Voraussetzungen ist es möglich, eine Eigenverwaltung durchzuführen, die unter der Aufsicht eines von dem Insolvenzgericht eingesetzten Sachwalters erfolgt. Liegen die Voraussetzungen für eine Eigenverwaltung nicht vor, wird ein Insolvenzverwalter eingesetzt, auf dessen Auswahl bei Antragstellung Einfluss genommen werden kann. Büsing, Müffelmann & Theye berät Sie umfassend. 

Ein besonders hohes Augenmerk muss auch dem Verschleppungsfall gewidmet werden. Wird der Insolvenzantrag zu spät gestellt, kann dies zu einer persönlichen Haftung der Geschäftsführer beziehungsweise der Vorstandsmitglieder der Gesellschaft führen. Dies gilt für bestimmte Verbindlichkeiten der Gesellschaft – beispielsweise Lohnsteuerrückstände, Umsatzsteuerrückstände sowie Rückstände bei den Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung. Ein früher Insolvenzantrag verhindert aber nicht nur die Strafverfolgung, er erhöht auch wesentlich die Möglichkeiten der Sanierung. Wissenschaftliche Studien gehen inzwischen davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Insolvenzanträge nicht rechtzeitig erfolgten. 

Anfechtung, Aussonderungs-, Absonderungsrechte

Anfechtung, Aussonderungs-, Absonderungsrechte

Rechtsgeschäfte, die relativ kurz vor Stellung des Insolvenzantrages abgeschlossen werden, unterliegen unter bestimmten Voraussetzungen der sogenannten Insolvenzanfechtung, können also vom Insolvenzverwalter oder den Gläubigern wieder rückgängig gemacht werden. Der zeitliche Rahmen reicht dabei von einem Monat bis zu 10 Jahren vor Antragstellung. Dies betrifft insbesondere Zahlungen an Dritte und an Gesellschafter, so beispielsweise die Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen in der Krise.

Zu beachten sind außerdem etwaige Aussonderungs- oder Absonderungsrechte, die Dritte, insbesondere Gläubiger, an Gegenständen der Gesellschaft besitzen. Diese Rechte unterliegen in ihrer Ausübung besonderen Vorschriften der Insolvenzordnung, die einen Wettlauf der Gläubiger im Krisenfall verhindern sollen. 

Verbraucherinsolvenzverfahren

Verbraucherinsolvenzverfahren

Für den Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens, im Falle der persönlichen Haftung auch Geschäftsführer einer GmbH oder den Vorstand einer AG, kann die Durchführung einer Verbraucherinsolvenz durchaus sinnvoll sein. Inhaber, Gesellschafter und Manager haften gegenüber den Gläubigern des Unternehmens oftmals mit ihrem Privatvermögen. Banken, um nur ein Beispiel zu nennen, gewähren einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung im Regelfall nur dann Kredite, wenn der Gesellschafter und/oder Geschäftsführer entsprechende Sicherheiten hinterlegt, etwa in Form von Bürgschaften oder einer Grundschuld. Das Verbraucherinsolvenzverfahren erlaubt eine Restschuldbefreiung nach sechs Jahren. BMT berät Sie hierzu umfassend und vertritt nachhaltig Ihre Interessen.